Experteninterview

Global gedacht, lokal gehört: Wie HP mit Programmatic Radio Nähe schafft

Wie wird aus einer internationalen Kampagne Kommunikation, die sich lokal relevant anfühlt? HP zeigt im Experteninterview, wie Programmatic Radio, eine vertraute Stimme und die enge Zusammenarbeit verschiedener Partner dazu beigetragen haben, Aufmerksamkeit und Markenerinnerung zu stärken. Entscheidend war dabei nicht Technologie allein, sondern ihr Zusammenspiel mit kreativer Idee und lokaler Relevanz.

Wie entstand die Idee, klassisches Radio in eure internationale HP-Kampagnenstrategie zu integrieren?

Unsere Kampagne war zwar international angelegt, aber uns war von Beginn an klar: Wenn wir Menschen wirklich erreichen wollen, müssen wir lokal relevant sein.

Der Schlüssel zum Erfolg war für uns die Lokalisierung. Mit Mannix konnten wir einer globalen Kampagne eine Stimme geben, die viele Menschen in Deutschland sofort wiedererkennen. Seine unverwechselbare Art hat dafür gesorgt, dass sich die Kampagne nicht wie eine internationale Marketingmaßnahme angefühlt hat, sondern wie etwas, das direkt für den deutschen Markt gemacht wurde.

Mit Radio kam zusätzlich ein Medium ins Spiel, dass Menschen durch ihren Alltag begleitet wie kaum ein anderes Medium. Es schafft Nähe, Emotion und Aufmerksamkeit in Momenten, in denen viele andere Kanäle gar nicht präsent sind.

 

Worin liegen deiner Meinung nach die Vorteile von Programmatic Radio gegenüber einer rein klassischen Radiobuchung?

 

Für uns war Programmatic Radio vor allem die Möglichkeit, ein klassisches Massenmedium nahtlos in eine moderne Kampagnenarchitektur zu integrieren. Das Spannende daran ist die Verbindung aus zwei Welten: auf der einen Seite die hohe Glaubwürdigkeit und emotionale Stärke von Radio, auf der anderen Seite die Flexibilität und Effizienz digitaler Planung.

Ein großer Vorteil für HP war, dass wir die programmatische Radio Kampagne über The Trade Desk steuern konnten und hat damit die Integration erheblich erleichtert. Radio wurde dadurch nicht als separater Kanal behandelt, sondern konnte sich nahtlos in unsere bestehende Mediaplanung und unsere digitalen Steuerungsprozesse einfügen.

 

Am Ende geht es jedoch nicht um Technologie um der Technologie willen. Entscheidend ist, dass wir Menschen zur richtigen Zeit mit relevanten Botschaften erreichen. Programmatic Radio hilft dabei, das Potenzial des Mediums Radio noch einfacher und wirkungsvoller zu nutzen.

 

Was habt ihr aus der Kampagne gelernt?

 

Die wichtigste Erkenntnis war, dass erfolgreiche Kommunikation dann entsteht, wenn Mediastrategie, Technologie und Kreativität Hand in Hand gehen.

Wir haben gesehen, dass Reichweite allein nicht ausreicht. Die eigentliche Wirkung entsteht dann, wenn Menschen eine Botschaft nicht nur hören, sondern sich auch daran erinnern.

 

"Gerade die Verbindung aus dem emotionalen Medium Radio und der starken lokalen Umsetzung mit Mannix hat maßgeblich dazu beigetragen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und Markenbotschaften nachhaltig zu verankern."

 

Gleichzeitig hat die Kampagne gezeigt, dass Programmatic Radio sein volles Potenzial besonders dann entfaltet, wenn Vermarktung, Technologiepartner und Werbetreibende eng zusammenarbeiten. Die sehr partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HP, aireal, The Trade Desk, RMS und Ad Alliance war deshalb ein wichtiger Erfolgsfaktor und hat wesentlich dazu beigetragen, die Kampagne effizient und wirkungsvoll umzusetzen.

 

Wo siehst du Programmatic Radio in den kommenden Jahren?

 

Ich glaube, dass Programmatic Radio in Zukunft ein ganz natürlicher Bestandteil integrierter Mediaplanung sein wird. Ganz einfach, weil es die Stärken eines bewährten Mediums mit den Möglichkeiten moderner Kampagnensteuerung verbindet.

Gleichzeitig erwarte ich, dass Audio insgesamt weiter an Bedeutung gewinnt. Menschen verbringen viel Zeit mit Podcasts, Streaming-Angeboten und klassischem Radio. Marken, die es schaffen, in diesen Momenten authentisch präsent zu sein, werden einen Wettbewerbsvorteil haben.

 

Welche Rolle spielte Programmatic Radio bei den Ergebnissen der Brand-Lift-Studie?

Die Ergebnisse haben uns bestätigt, dass Audio ein wichtiger Teil des Mediamix für eine erfolgreiche Kampagne ist. Besonders erfreulich war zu sehen, dass die Erinnerungswerte und die Wahrnehmung der Markenbotschaften über den Kampagnenverlauf hinweg gestiegen sind. Menschen haben sich häufiger an die Kampagne erinnert und sich intensiver mit HP beschäftigt.

Für uns zeigt das, dass Audio nicht nur Aufmerksamkeit erzeugt, sondern Markenbotschaften auch nachhaltig verankern kann. Zusätzlich haben die emotionale Ansprache und die wiedererkennbare Stimme von Mannix eine wichtige Rolle gespielt

Case 

HP Smart Tank 

Der HP Case zeigt, dass digitale Mediaplaner:innen ihre gewohnten Systeme und Prozesse nicht verlassen müssen, um die Stärken von Radio zu nutzen. Genau darin liegt die Relevanz von Programmatic Radio: Es erweitert den Mediamix, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen, und ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende digitale Buchungs-, Steuerungs- und Optimierungsprozesse

Pressebild Kirsten Schade, RMS

Kontakt aufnehmen

Kirsten Schade

Director Marketing & Communications

Kontakt aufnehmen